
Angelschein machen – dein Weg ans Wasser
Alles, was du brauchst, um den Angelschein zu machen: Ablauf, Kosten, Fischerprüfung und Onlinekurs – verständlich erklärt und für alle 16 Bundesländer aufbereitet.
Angelschein nach Bundesland
Wähle dein Bundesland und erfahre alles über Prüfung, Kosten, Ausnahmen und den Onlinekurs vor Ort.
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Was ist der Angelschein eigentlich?
Der Begriff „Angelschein" wird umgangssprachlich für den Fischereischein verwendet – das amtliche Dokument, das dir das Angeln in Deutschland erlaubt. Um ihn zu erhalten, musst du in den meisten Bundesländern zunächst die Fischerprüfung (auch Sportfischerprüfung genannt) bestehen.
1. Fischereischein – die staatliche Erlaubnis (nach bestandener Prüfung), oft ein Leben lang bzw. gegen Verlängerung gültig.
2. Erlaubnisschein / Angelkarte – die Erlaubnis für ein konkretes Gewässer, ausgestellt vom jeweiligen Eigentümer oder Verein.
Weil das Fischereirecht in Deutschland Ländersache ist, unterscheiden sich Prüfung, Kosten und Sonderregelungen von Bundesland zu Bundesland teils erheblich. Genau deshalb findest du hier zu jedem Land eine eigene, ausführliche Seite.
In 4 Schritten zum Angelschein
So läuft der Weg zum Fischereischein in fast allen Bundesländern ab.
1. Vorbereiten
Lerne die Themen Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde, Recht & Tier-/Naturschutz – im Präsenzkurs oder bequem per Onlinekurs.
2. Prüfung ablegen
Melde dich zur Fischerprüfung an und bestehe den theoretischen (teils praktischen) Teil mit Multiple-Choice-Fragen.
3. Schein beantragen
Mit dem Prüfungszeugnis beantragst du den Fischereischein bei deiner Gemeinde bzw. Behörde und zahlst die Fischereiabgabe.
4. Angelkarte lösen
Für dein Wunschgewässer holst du dir noch den Erlaubnisschein (Angelkarte) – dann darfst du legal angeln.
Angelschein online vorbereiten: die 3 Top-Anbieter
In vielen Bundesländern kannst du dich komplett online auf die Fischerprüfung vorbereiten. Wir haben die drei bekanntesten Anbieter für dich verglichen.
- Interaktiver Videokurs & App
- Alle Prüfungsfragen deines Bundeslands
- Anmeldung zur Prüfung inklusive Begleitung
- Lernen am Handy, Tablet & PC
- Bestehensgarantie / Geld-zurück je nach Paket
- Videobasierte Lernmodule
- Prüfungssimulation & Fragentraining
- Flexibel im eigenen Tempo lernen
- Support bei Fragen zur Anmeldung
- Zugriff auf allen Geräten

- Komplette Theorie online
- Übungsfragen & Prüfungsvorbereitung
- Verständliche Erklärvideos
- Ortsunabhängiges Lernen
- Hilfe rund um die Prüfungsanmeldung
| Kriterium | Fishing King | Anglerschmiede | Beute-Fieber |
|---|---|---|---|
| Kurspreis (je nach Bundesland) | 49–179 € | 139–299 € | 49–149,95 € |
| Gutscheincode | |||
| Videokurs | ✓ | ✓ | ✓ |
| App / mobiles Lernen | ✓ | ✓ | ✓ |
| Prüfungsfragen-Training | ✓ | ✓ | ✓ |
| Hilfe bei Prüfungsanmeldung | ✓ | ✓ | ✓ |
| Bestehensgarantie (paketabhängig) | ✓ | je nach Paket | je nach Paket |
| Für Einsteiger geeignet | ✓ | ✓ | ✓ |
Hinweis: Ob eine reine Online-Vorbereitung in deinem Bundesland zulässig ist und ob der Präsenz-Lehrgang verpflichtend bleibt, unterscheidet sich regional. Prüfe das immer auf deiner Bundeslandseite. Bei den Anbieter-Buttons handelt es sich um Platzhalter/Partnerlinks.
Alle Themen rund um den Angelschein – ausführlich erklärt
Rund um den Angelschein tauchen immer wieder dieselben Fragen auf: Wie läuft die Prüfung ab? Was kostet das Ganze? Und geht es vielleicht auch ohne Prüfung? Hier bekommst du zu jedem wichtigen Thema einen fundierten Überblick – und über die weiterführenden Links alle Details.
Die Fischerprüfung – das Herzstück auf dem Weg zum Angelschein
Die Fischerprüfung (in einigen Bundesländern „Sportfischerprüfung" genannt) ist die zentrale Hürde: Erst mit dem Prüfungszeugnis bekommst du deinen Fischereischein. Geprüft wird dein Wissen in fünf Themengebieten – Fischkunde & Fischhege, Gewässerkunde & Gewässerbewirtschaftung, Gerätekunde, Natur-, Tier- und Umweltschutz sowie den einschlägigen Rechtsvorschriften. In der Regel handelt es sich um einen Multiple-Choice-Test; je nach Bundesland umfasst er meist 45 bis 60 Fragen, teils ergänzt um einen praktischen Teil, etwa das Zusammenstellen einer Angelmontage oder das Erkennen heimischer Fischarten.
Wie viel du lernen musst, hängt vom Anspruch deines Bundeslandes ab. In Bayern ist beispielsweise ein Vorbereitungslehrgang von mindestens 30 Stunden Pflicht, andere Länder überlassen dir die Art der Vorbereitung. Wer strukturiert lernt – ob im Vereinskurs oder per Onlinekurs – besteht die Prüfung erfahrungsgemäß problemlos. Details zu Ablauf, Anmeldung und typischen Fehlerquellen findest du im großen Fischerprüfung-Ratgeber.
Angeln ohne Angelschein – wann es legal ist
Grundsätzlich gilt in Deutschland: Ohne gültigen Fischereischein zu angeln ist nicht erlaubt und kann als Schwarzangeln oder sogar Fischwilderei teuer werden. Es gibt jedoch klar geregelte Ausnahmen. In Mecklenburg-Vorpommern ermöglicht der Touristenfischereischein das Angeln ohne Prüfung (28 Tage, verlängerbar), in Schleswig-Holstein gibt es den vergleichbaren Urlauberfischereischein. In Brandenburg darfst du Friedfische sogar ganz ohne Fischereischein angeln, in Berlin genügt für Friedfische ein prüfungsfreier Fischereischein.
Auch an einigen Küstenabschnitten – etwa an der niedersächsischen Küste – sowie an vielen kommerziellen Forellenteichen ist das Angeln ohne staatliche Prüfung möglich. Welche Regel wo gilt und worauf du achten musst, erklärt die Seite Angeln ohne Angelschein.
Jugendfischereischein – Angeln für Kinder & Jugendliche
Kinder und Jugendliche müssen nicht bis zur Volljährigkeit warten: Mit dem Jugendfischereischein dürfen sie – je nach Bundesland meist ab etwa 10 Jahren – angeln, allerdings in der Regel nur in Begleitung einer volljährigen Person mit gültigem Fischereischein. So sammeln junge Angler Erfahrung, während die Aufsichtsperson für die waidgerechte Behandlung der Fische verantwortlich bleibt.
Die Altersgrenzen und Regeln unterscheiden sich deutlich: In Bayern etwa dürfen Kinder unter 10 Jahren gar nicht angeln, in anderen Ländern ist der Einstieg früher möglich. Alle Alters- und Begleitregelungen findest du im Ratgeber zum Jugendfischereischein.
Angelschein-Kosten – womit du realistisch rechnen musst
Die Gesamtkosten für den Angelschein setzen sich aus mehreren Bausteinen zusammen: der Vorbereitung (Präsenzkurs oder Onlinekurs), der Prüfungsgebühr, der Fischereiabgabe an das Land, der Ausstellungsgebühr für den Fischereischein und schließlich dem Erlaubnisschein (Angelkarte) für das jeweilige Gewässer. In Summe liegst du – je nach Bundesland und Vorbereitungsart – meist zwischen 100 und 300 Euro.
Ein Onlinekurs ist dabei oft günstiger und flexibler als ein wochenlanger Abendlehrgang. Eine vollständige Aufschlüsselung aller Posten mit Beispielrechnung findest du auf der Seite Angelschein Kosten.
Angelschein kaufen – was seriös ist und was nicht
Immer wieder findet man im Netz Angebote wie „Angelschein online kaufen ohne Prüfung". Davon solltest du die Finger lassen: Ein echter Fischereischein lässt sich in Deutschland nicht ohne bestandene Prüfung erwerben – solche Angebote sind unseriös oder schlicht illegal. Seriös ist hingegen, einen Onlinekurs zur Prüfungsvorbereitung zu kaufen, nach bestandener Prüfung den Schein bei der Gemeinde zu beantragen oder – für den Urlaub – einen legalen Touristen- bzw. Urlauberfischereischein zu lösen.
Was du wo bekommst und wie du unseriöse Angebote erkennst, liest du auf der Seite Angelschein kaufen.
Angelschein verlängern – gültig bleiben
Ob und wie oft du deinen Angelschein verlängern musst, ist Ländersache: Manche Fischereischeine gelten unbefristet oder auf Lebenszeit, andere werden für ein, fünf oder zehn Jahre ausgestellt. Häufig ist es nicht der Schein selbst, sondern die jährliche Fischereiabgabe, die regelmäßig erneuert wird. Eine bestandene Prüfung behält dabei ihre Gültigkeit – du musst sie also nicht wiederholen.
Wie die Verlängerung bei deiner Gemeinde abläuft, welche Unterlagen du brauchst und was bei einem Umzug in ein anderes Bundesland gilt, erklärt die Seite Angelschein verlängern.
Touristen- & Urlauberfischereischein – ohne Prüfung in den Angelurlaub
Wer nur im Urlaub angeln möchte, muss nicht zwingend die Prüfung ablegen: Der Touristenfischereischein (bekannt aus Mecklenburg-Vorpommern) und der Urlauberfischereischein (vor allem in Schleswig-Holstein) sind zeitlich befristete Fischereischeine, die ganz ohne bestandene Fischerprüfung ausgestellt werden. Sie sind ideal zum Reinschnuppern, aber örtlich und zeitlich begrenzt – für dauerhaftes, deutschlandweites Angeln bleibt der reguläre Fischereischein die bessere Wahl.
Angelkarte & Fischereierlaubnisschein – der Schlüssel zum Gewässer
Der Fischereischein allein reicht nicht: Zum Angeln an einem konkreten See oder Fluss brauchst du zusätzlich eine Angelkarte (Fischereierlaubnisschein) des Fischereiberechtigten. Sie ist gewässerbezogen, gibt es als Tages-, Wochen- oder Jahreskarte und ist beim Verein, im Angelgeschäft oder online erhältlich. Erst Fischereischein und Angelkarte zusammen berechtigen zum legalen Angeln.
Schwarzangeln & Fischwilderei – warum sich das Risiko nie lohnt
Wer ohne die nötige Berechtigung angelt, betreibt Schwarzangeln – je nach Fall eine Ordnungswidrigkeit mit Bußgeld oder, bei Aneignung von Fischen, die Straftat der Fischwilderei nach § 293 StGB. Neben Bußgeld oder Strafe droht der Einzug der Ausrüstung. Angesichts der einfachen legalen Wege lohnt sich das Risiko nie.
Weil das Fischereirecht Ländersache ist, unterscheiden sich Prüfung, Kosten und Ausnahmen teils erheblich. Wähle im Bundesländer-Überblick dein Land und erhalte alle Regeln, die für dich vor Ort gelten.
Angelschein machen: So gelingt der Einstieg
Du möchtest den Angelschein machen und endlich legal ans Wasser? Der Weg dorthin ist einfacher, als viele denken – er folgt in fast allen Bundesländern demselben Grundprinzip: Du bereitest dich auf die Fischerprüfung vor, legst die Prüfung ab und beantragst anschließend deinen Fischereischein. Auf dieser Seite bekommst du den kompletten Überblick, und über die Bundeslandseiten die konkreten Regeln für deinen Wohnort.
Was du brauchst, um den Angelschein zu machen
Bevor du den Angelschein machen kannst, solltest du diese Grundlagen kennen. In den meisten Bundesländern gilt:
- Fischerprüfung: Nachweis über Fischkunde, Gewässerkunde, Gerätekunde, Natur-/Tierschutz und Recht.
- Vorbereitung: per Präsenzkurs beim Verein oder flexibel über einen Onlinekurs.
- Mindestalter: je nach Bundesland unterschiedlich – Kinder und Jugendliche starten oft mit dem Jugendfischereischein.
- Fischereischein & Fischereiabgabe: nach bestandener Prüfung bei deiner Gemeinde.
- Erlaubnisschein (Angelkarte): zusätzlich für jedes konkrete Gewässer.
Angelschein machen in 4 Schritten
So läuft es ab, wenn du den Angelschein machen möchtest:
- Vorbereiten – Lerne den Prüfungsstoff im Kurs oder per Onlinekurs im eigenen Tempo.
- Fischerprüfung ablegen – Bestehe den Multiple-Choice-Test bei der zuständigen Stelle.
- Fischereischein beantragen – Mit dem Zeugnis erhältst du den Schein bei deiner Gemeinde.
- Angelkarte lösen – Für dein Wunschgewässer holst du dir den Erlaubnisschein.
Angelschein online machen – geht das?
In vielen Bundesländern kannst du den Angelschein online machen – genauer: dich vollständig online auf die Prüfung vorbereiten. Statt wochenlanger Abendkurse lernst du per Video und App, wann und wo du willst, und trainierst mit dem echten Fragenkatalog deines Bundeslands. Die eigentliche Prüfung findet in den meisten Ländern weiterhin in Präsenz statt. Welche Anbieter sich lohnen, zeigt unser Onlinekurs-Vergleich mit Fishing King, Anglerschmiede und Beute-Fieber.
Was kostet es, den Angelschein zu machen?
Die Gesamtkosten liegen – je nach Bundesland und Vorbereitungsart – meist zwischen 100 und 300 Euro (Kurs, Prüfungsgebühr, Fischereiabgabe und Ausstellung zusammengerechnet). Eine vollständige Aufschlüsselung findest du unter Angelschein Kosten.
In einigen Bundesländern kannst du auch ohne Fischerprüfung angeln – etwa mit dem Touristenfischereischein in Mecklenburg-Vorpommern oder dem Urlauberfischereischein in Schleswig-Holstein. Alle Ausnahmen findest du unter Angeln ohne Angelschein.
Häufige Fragen zum Angelschein
Was ist der Unterschied zwischen Angelschein und Fischereischein?
Umgangssprachlich meint „Angelschein" meist den Fischereischein – das amtliche Dokument, das du nach bestandener Fischerprüfung erhältst. Um an einem bestimmten Gewässer zu angeln, brauchst du zusätzlich einen Erlaubnisschein (Angelkarte).
Wie lange dauert es, den Angelschein zu machen?
Mit einem Onlinekurs bist du je nach Bundesland in wenigen Tagen bis Wochen prüfungsbereit. Klassische Präsenzkurse umfassen meist 30 bis 60 Stunden über mehrere Wochen.
Was kostet der Angelschein insgesamt?
Je nach Bundesland und Vorbereitungsart liegen die Gesamtkosten – inklusive Kurs, Prüfungsgebühr, Fischereiabgabe und Ausstellung – meist zwischen 100 und 300 Euro. Details findest du auf der Seite Angelschein Kosten.
Kann ich den Angelschein online machen?
In vielen Bundesländern kannst du dich vollständig online vorbereiten. Die eigentliche Prüfung wird in den meisten Ländern weiterhin in Präsenz abgelegt. Ob eine reine Online-Vorbereitung in deinem Land zulässig ist, steht auf der jeweiligen Bundeslandseite.
Gibt es Bundesländer, in denen ich ohne Prüfung angeln darf?
Ja. Vor allem Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Brandenburg bieten Sonderregelungen wie den Touristen- oder Urlauberfischereischein. Mehr dazu unter Angeln ohne Angelschein.
Bereit, deinen Angelschein zu machen?
Finde die Regeln für dein Bundesland oder starte direkt mit einem Onlinekurs – flexibel und von zu Hause aus.